THE GYPSYS ORCHESTRA

Freitag, 22.07.2022 | 22:30 Uhr - 00:30 Uhr
Hugenottenhalle

„Qualität ist nicht verhandelbar“! Das ist das Motto von „8days a week“. Wer zum Teufel ist „8days a week“, werdet ihr euch fragen und was hat „8days a week“ mit dem Gypsys Orchestra zu tun? Frank Müller ist der Chef von „8days a week“ und wenn Lenny Kravitz nach Europa kommt, dann will er Frank für seinen Ton und manchmal holt Lenny Frank auch in die USA. Wenn Frank denn Zeit hat, weil auch Größen wie Bruce Springsteen, Pur, Meat Loaf oder Saga sich immer mal wieder melden, um sich von Frank und seiner Technikfirma ihren Tourneesound zaubern zu lassen.

Wenn solche Profis dir eine Anlage, die beispielsweise gerade von einer Lenny Kravitz Tour direkt in die Hugenottenhalle eingekehrt ist, hinstellen, dann kann der Sound schon mal ganz besonders gut werden. Als das Gypsys Orchestra beim letzten Konzert in der HuHa „Golden Eye“ von Tina Turner als Opener spielten, wurden die über 1.000 auf Party geeichten HuHa-Gäste mucksmäuschenstill und man hätte fast eine Stecknadel fallen hören können. Der Sound war schlicht und ergreifend atemberaubend. Hinterher kamen scharenweise Musiker, Musikliebhaber und Gypsys-Fans zu mir und sagten, so perfekt hätten sie uns noch nie gehört. Perfekt spielen kann man nur, wenn es perfekt klingt und somit auf diesem Weg mal ein Dank an Frank Müller und das ganze Team von „8days a week“, die uns nicht nur professionell, sondern auch unglaublich engagiert und liebenswert unterstützt haben. Damit hat sich natürlich der ganze Aufwand von Proben und Noten verschicken für Musiker, die eben nicht nur aus dem Rhein-Main-Gebiet, sondern auch aus Berlin und München kommen, gelohnt. Sogar deutlich mehr als das. So viele strahlende und glückliche Gesichter habe ich in meiner über 45jährigen Musikerkarriere auf der Bühne und im Publikum selten gesehen und genau deswegen und aus keinem anderen Grund machen wir Musik und proben uns den Bär. Ein Dank geht auch speziell an Meta Hüper, erste Geige und nebenbei auch noch großartige Sängerin und zum Beispiel auch schon mit Til Brönner auf Tournee, die sich in Berlin die Finger an Partituren blutig schrieb und damit das Grundgerüst für die Proben und das Konzert schuf.

Ein Crossover-Konzert von streichenden Klassikern, groovigen Bläsern, rockigen Drahtrobbern, molligen Tastendrückern, einzigartigen Sänger*innen und falsch herum sitzenden Trommlern, unter dem Motto „Qualität ist nicht verhandelbar“, ist in der Hugenottenhalle zur Freude aller garantiert.