GLADIATORENKAMPF IM FIEBERWAHN

Wenn Leib auf Seele trifft, sind Brot und Spiele nicht mehr weit. Brot? Könnt ihr haben, davon gibt’s in der Isenburger Schänke reichlich. Spiele? Haben wir da, und zwar in Form von Headbang-Contests, Luftgitarren-Solier-Aktionen und Mitgröhl-Wettbewerben. Leiber? Pah, in ausreichender Menge in Form von Publikum vorhanden, wohlgenährt und „ready to rock“. Aber, noch viel wichtiger: Was ist mit der Seele?

Na, der werden wir an dieser Stelle mal genauer auf den Grund gehen, und zwar heute Abend in der Isenburger Schänke: Da stehen sie nun, die vier Vollblutmusiker. Die Instrumente durchgeladen, die musikalische Kampfmontur in Form von Bühnenoutfits fest umgeschnallt und das Stimmchen ordentlich eingeölt. Bereit, alles zu geben, um die Arena für die Gunst des Publikums zu rocken. Apropos Publikum: Diese sind bereits in freudiger Erwartung und zahlreich erschienen, denn viele wissen bereits vor der ersten gespielten Note, was hier gleich abgeht. Die Frontfrau setzt zum ersten Ton an - ein Raunen geht durch die Zuschauerränge. Hat man die nicht schon mal irgendwo gesehen… und zwar 2015 im TV? Genau, das ist sie, die musikalische Star-Gladiatorin Natascha Hermann, die Rockröhre aus „The Voice of Germany“! Stimmgewaltig wie ein Hurricane fetzte sie damals über die Ohren der begeisterten Jury. Nach wenigen Sekunden – BÄM – hauten alle vier Coaches auf den Buzzer, vier Mal Daumen hoch! Ein starker Auftritt, nicht nur für die Neuzeit-Imperatoren in ihren drehbaren Jury-Thronen, sondern auch für das Publikum. Am Ende schaffte sie es sogar bis zu den Battles, ein echter Ritterschlag im Musikshow-Zirkus. Nun ist sie hier und versetzt mit ihrer Band das nach Rockshow lechzende Publikum in Ekstase! Ein Wummern des drückenden Basses, ein Kreischen der Leadgitarre, ein drückender Beat aus dem Drumset, und dann geht es plötzlich los: Der Rockcircus Maximus beginnt, und die vier Gladiatoren zücken die musikalische Peitsche! Hier treffen Songs von Bands wie Rainbow, Ted Nugent oder Humple Pie aufeinander – allesamt brilliant und mit Druck dargeboten.

Jeder tonale Peitschenhieb eine Wohltat für die Trommelfelle, jeder Schweißtropfen des Publikums auf dem Boden der Arena angereichert mit Applaus, der bald in Sturzbächen über Band und Publikum hinwegschwappt. Das Auditorium tobt, die Menge johlt und die Arena kocht, ganz wie damals im alten Rom! Panem et circenses, hier wird gefeiert und nicht geeiert, das ist jetzt auch dem Letzten im hiermit neu getauften Isenburger Colosseum klar. Diese Gruppe, die ihr Herzblut, und was sonst noch so alles in ihren Adern fließt, in ihre Musik steckt, sollte man auf keinen Fall verpassen, wenn man erfahren möchte, wie es klingt, wenn sich unbändige Spielfreude mit Leib, Seele und Rock vermischen und damit ein unglaubliches Musikspektakel erzeugen. Auch wenn es zu dieser Zeit kein Internet gab, heute gibt es welches, und auch dort sind sich nach dieser derartig druckvoll dargebotenen Show alle einig: MOJOTREE IST ROCK MIT LEIB UND SEELE!  „Eine Stimme die du nicht mehr vergisst - und die Frau die sie trägt, auch nicht - Rock pur!!!“ (Zitat von der offiziellen MOJOTREE Facebookseite)

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