DESIGNERKLANGTEPPICH

Meine lieben Freunde der gepflegten Abendunterhaltung, so etwas gab es bei uns noch nie! Zur Eröffnung der Linkinpartner & Journal Frankfurt Bühne, beim 25. Open Doors Festival, präsentieren wir euch wieder den Newcomer Band Contest. Doch dieses Mal sind wir so richtig kreativ geworden. Die erste Teilnehmerband gibt ein exklusives und absolut unvergleichliches WOHNZIMMERKONZERT auf der Linkinpartner & Journal Frankfurt Bühne.

Widersprüchlich meint ihr? Ganz und gar nicht. Ich kläre euch auf. Die Mitte des Raumes ziert ein supersofter, wollweicher, rosèroter Teppich, der dieser Bude ein unvergleichliches Wohlfühlambiente mit gehobenem Stil verschafft. „Bitte nicht mit den Schuhen auf den Tepp… Hey Leute, es wäre echt cool wenn ihr vorher die Schuhe auszie…“

Hmm, dem Massenauflauf durch SHAWN.-Fans wird der Teppich wohl kaum etwas entgegensetzen können. Jedenfalls wird hinten an der Wand das große, weiße Ecksofa aus edlem Stoff stehen, das einen kuscheligen Platz zum zurückziehen und entspannen bietet. Ein Designerstück, von niemand anderem, als Guido Maria Kretschmer entworfen. „Hey. Hey, du da! Das ist doch keine Tanzfläche! Und pass doch mit dem Bier auf, die Flecken gehen doch nie wieder…“ Naja gut, Ruhe und Entspannung sind vielleicht etwas viel verlangt, wenn SHAWN. sich mit Leib und Seele in die Herzen ihrer Fans rocken. Dafür haben wir aber das Lichtkonzept für dieses einzigartige Konzert revolutioniert. Noch nie dagewesene, vollkommen überwältigende Sonderanfertigungen, an denen selbst unsere erfahrenen Lichttechniker zu verzweifeln drohten. Stehlampen. Stehlampen mit nur leicht lichtdurchlässigen Schirmen für die richtige Atmosphäre. Stehlampen mit Kordeln, die durch leichtes ziehen das Ein- oder auch Ausschalten der Stehlampe bewirken. Phänomenal. „Was macht ihr denn da? Es ist ja viel zu hell draußen, so kommt das Licht ja gar nicht richtig zur Geltung.“ Oh, das ist jetzt natürlich doof.

Beim Versuch die Wände unseres Wohnzimmers hochzuziehen, waren den Konstrukteuren wohl einige hartnäckige Groupies mit ihren Belagerungszelten im Weg und sie kamen dementsprechend nicht über das Traversensystem hinaus. In Ordnung, einen Trumpf haben wir aber noch. Um das heimelige Gefühl in dem Wohnzimmer unserer Bass-Gitarren-Schlagzeug-WG perfekt abzurunden, haben wir einen Kamin mit einem echt knisternden, heiß lodernden Feuerchen organisiert. „Jungs, was macht ihr denn da? Sind das etwa… Jetzt geht ihr aber einen Schritt zu weit, die Gitarren der Konkurrenz sind doch kein Brennholz!“ Ich bin sprachlos. Diese drei zerlegen die Bude, bis der SHAWN.-Stein raucht.

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