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Musizieren für einen guten Zweck
Beim Open Doors Konzert der „Lickin’ Boyz“ soll der Erlös aus der Tatkraft, Spielfreude und Einsatzbereitschaft von Helmut und seinen „Prügelknaben“ der „Bärenherz Stiftung“ zu Gute kommen. Die Stiftung unterstützt Kinderhospize für Familien mit Kindern, die unheilbar erkrankt sind und eine geringe Lebenserwartung haben. Diese finden dort Beratung, qualifizierte Pflege, liebevolle Betreuung, Entlastung und Trost. Das Kinderhospiz in Wiesbaden wurde 2008 für die einfühlsame, liebevolle und fachlich qualifizierte Betreuung von schwerstkranken Kindern und Jugendlichen, sowie ihren Angehörigen mit dem Medienpreis Bambi ausgezeichnet.
Wir würden uns sehr über eure Beteiligung bei der Charity-Aktion freuen. Jeder Euro zählt für dieses Vorhaben! Die gesammelten Spendenbeträge kommen zu 100% der „Bärenherz Stiftung“ zu Gute. Für alle, die nicht vor Ort sein können, auf dem Open Doors ohne Geldbörse unterwegs sind, weil es ja keinen Eintritt kostet, oder lieber Geld überweisen, statt es in Klingelbeutel zu schmeißen, haben wir ein Spendenkonto eingerichtet.
TREUHANDKONTO: Wir bedanken uns jetzt schon, im Namen der „Lickin’ Boyz“, der „Bärenherz Stiftung“ und vor allem im Namen der Kinder, denen so jeder Tag, den sie noch zu leben haben ein bisschen verschönert wird. Danke für jeden Cent.
Obwohl Helmut Golke sich aufgrund seiner Leukämieerkrankung in ärztlicher Behandlung befindet, erklärte er sich zu einem Interview mit den Organisatoren des Open Doors Festivals bereit. Dieses Interview zeigt, dass er nach wie vor seinen Lebensmut nicht verloren hat. Er spricht über sein Leben mit der Band, die Charity Projekte sowie seinen Kampf gegen den Krebs.
Im folgenden Interview spricht Helmut Golke, Initiator und Bandleader der Lickin' Boyz über die Intention der Band, Benefiz-Konzerte und das gemeinsame Musizieren mit niedergelassenen Doktoren:
The Lickin’ Boyz ist eine Band, die nur aus Ärzten besteht. Wie kam es dazu, dass Sie sich zusammengefunden haben? Im Herbst 2006 haben wir uns bei einem interkollegialen Symposium, einer Fortbildungsveranstaltung für niedergelassene Mediziner, zusammengefunden. Ich, als pharmazeutischer Berater, hatte über Jahre berufsbedingt Kontakt zu allen, und einen sehr guten „Draht“ zu meinen Kunden. Dies waren naturgemäß alles Mediziner aus meinem damaligen Arbeitsgebiet Frankfurt und dem Landkreis Offenbach. Aus einer „Schnapsidee“ heraus wurden zu fortgeschrittener Stunde alte Erinnerungen wachgerüttelt. „Weißt Du noch, wie das vor 25 Jahren war?“ (lacht). Jeder hatte irgendwie mal auf einem Instrument gespielt oder in einer Band gerockt. „Wir gründen eine Band!“. Das Ergebnis seht Ihr hier.
The Lickin’ Boyz heißt zu Deutsch „Die Prügelknaben“. Was hat es mit dem Bandnamen auf sich?
Wie entstand die Idee für wohltätige Zwecke zu spielen? Im Jahr 2005 wurde bei mir eine Leukämie diagnostiziert. Nach langwieriger Chemotherapie und anschließender Stammzellentransplantation in der Uni Frankfurt habe ich die Krankheit überwunden. Aus Dankbarkeit gegenüber allen, die mir Mut machten und mich unterstützt haben, beschloss ich, auf irgendeine Weise etwas an entsprechende Institutionen „zurück zu geben“. Um die Organisation aller Aktivitäten kümmert sich der von uns gegründete Verein „The Grooving Doctors - Ärztlicher Musikverein Südhessen“, dessen 1. Vorsitzender ich bin. Nach welchen Kriterien wählen Sie die Spendenziele, d.h. die Organisationen aus, für die Sie Benefizkonzerte geben?
Die zu unterstützenden Organisationen sollten im Allgemeinen etwas mit Leukämie (Blutkrebs) zu tun haben. Das liegt nahe, da durch meinen Fall eine Authentizität gegeben ist. Als Institution wurden inzwischen bedacht, die DKMS (Deutsche Knochenmarkspendendatei), die HfkK (Hilfe für krebskranke Kinder e.V. Frankfurt) und die Transplantationsabteilung der 2. Med. Klinik der Uni Frankfurt von Prof. Serve. Bei unserem Auftritt auf dem diesjährigen Open Doors Festival in Neu-Isenburg wird das „Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden“ die begünstigte Institution sein.
Vielen herzlichen Dank. Auch uns liegt die Spendenaktion sehr am Herzen! Welche Rolle spielen Sie in dieser Band (neben den Congas)?
Wie planen und organisieren Sie diese Benefizkonzerte, gibt es Partner und Schirmherren?
Was bedeutet Ihnen die Band und was wünschen Sie sich für die Zukunft der Lickin’ Boyz?
Sie selbst sind an Leukämie erkrankt. Gibt es irgendetwas, das Sie anderen Menschen, die ebenfalls an dieser Krankheit erkrankt sind, mit auf den Weg geben wollen?
Wie schätzen Sie allgemein die Spendenbereitschaft der Mitbürger ein, wenn es um solch wichtige Einrichtungen wie z.B. die der Bärenherz Stiftung geht?
Werden Sie auch auf dem Open Doors Festival gemeinsam mit den Jungs auf der Bühne stehen? |



Wir sind stolz, auf dem diesjährigen Open Doors Festival „The Lickin’ Boyz“ präsentieren zu dürfen. Sie sind weiß Gott keine Profimusiker, aber sie spielen mit Freude, sie spielen aus Leidenschaft und ganz besonders – für den guten Zweck.
