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PADDY GOES TO HOLYHEAD
Sonntag | 12:00 Uhr - 15:00 Uhr
NIM-Bühne (Bier Müller)


Wieder zu Hause!

Auch in diesem Jahr möchten wir euch die inzwischen schon im Biermüller angewurzelten Paddy Goes To Holyhead nicht vorenthalten. Jahr um Jahr strömen Pilgerscharen von allen Seiten in den altbekannten Hof, um sich Sonntagmittags Irish Music at it’s best anzuhören. Und sie haben alle Recht – so ist es auch für das OPEN DOORS Organisationsteam jedes Mal ein Pflichtbesuch, sich Mittags bei einem Bierchen und einer Bratwurst vom NIM-Stand in das eigens dafür errichtete Zelt im Biermüllerischen Kästenimperium zu begeben um Paddy und seinen Kobolden beim Musizieren zuzuhören. Jedes Jahr aufs Neue ist es jedoch erstaunlich, mit wie viel Energie und Hingabe die Fans und Besucher Paddy jedes Wort von den Lippen ablesen. Selbst Studenten, die in der Regel um Uhrzeiten jenseits der 12 noch die Schäfchen zählen, wirken merkwürdig quietschfidel. Das liegt natürlich an der Band und ihrer Musik, aber genauso an der inzwischen zur Kultstätte mutierten Location! Trotzdem merkwürdig, dass so mancher Besucher die eindrucksvolle Geschichte von Paddy Goes To Holyhead gar nicht kennt. Die Jungs gibt es inzwischen nämlich schon seit 1988, also seit 22 Jahren! Als kleines Folk-Abenteuer gestartet, wurden die Paddys innerhalb kürzester Zeit zum bekanntesten Folk-Rock-Projekt in Deutschland! Die Ohrwürmer „Bound Around“, „Johnny Went To War“, „Doolin“, „Titanic“ und „Here’s To The People“ hämmern den zeitlosen Fans heute noch in den Gehörgängen und die große Spielfreude von Paddy Goes To Holyhead ließ die bekanntesten Folkrocker Deutschlands in den vergangenen Jahrzehnten ein keltisches Feuerwerk nach dem anderen abbrennen.

 

Paddy Schmidt und Jo Naumann sind die beiden Aktivisten der PGTH-Gründerzeit. Mit dem Bassisten Uhu Bender und dem Trommler Dirk Schäfer verbindet die Band eine lange Freundschaft und die junge Nicole Sessler hat sich bereits nach kurzer Zeit als Teufelsgeigerin den Platz in den Herzen der Fans erobert. Die Triebfeder des Erfolgs waren nicht allein Schmidts markant-rauchige Whiskystimme und sein weithin anerkanntes virtuoses Spiel der keltischen Mundharmonika. Auch der Einsatz der elektrischen Geige als Soloinstrument, die Anlehnung an keltische Ornamentik und die konsequente Umsetzung der Songs aus aktuellen und geschichtsträchtigen Themen spielt eine Rolle. Bestimmt aber war es die natürliche, volksnahe Ausstrahlung des fröhlichen Quintetts, das sich in unermüdlicher Präsenz in die Herzen der Zuhörer spielte. Bisher hat es keine andere Folkrock-Band geschafft, diese Liedinhalte zu Radiohits und Dauerbrennern zu schmieden. So haben die Paddys nicht nur einen festen Platz in unserem Herzen, sondern auch auf dem Open Doors Musikspektakel!

 

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